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Vereinssatzung

Vereinssatzung als Download

SATZUNG WIR SIND SINZIG – Gewerbe & Touristik e.V.
Präambel

Bürger, Handel, Handwerk, Industrie, Gastronomie, Dienstleistung, Institutionen und Vereine in Sinzig wollen ihre Bemühungen bündeln, die Attraktivität der Stadt Sinzig als Wohn-, Beschäftigungs- und Einkaufsstadt zu erhalten und zu stärken, sowie die Identifikation der Bürger mit ihrer Stadt zu steigern. Dies soll durch den Verein „WIR SIND SINZIG – Gewerbe & Touristik e. V.“ erfolgen. Ziel ist es, gemeinsam getragene und finanzierte Projekte zu entwickeln und umzusetzen.

§ 1 Name, Sitz und Geschäftsjahr des Vereins

(1) Der Verein führt den Namen „WIR SIND SINZIG – Gewerbe & Touristik e. V.“. Die Kurzbezeichnung „Aktivgemeinschaft“ kann hier genutzt werden.
(2) Der Verein führt ein Logo, das als Anlage 1 Bestandteil der Satzung ist.
(3) Der Verein hat seinen Sitz in der Stadt Sinzig und erstreckt seine Tätigkeit auf die Stadt Sinzig und seine Ortsteile.
(4) Geschäftsjahr des Vereins ist das Kalenderjahr.

§ 2 Zweck des Vereins

1. Der Verein verfolgt den Zweck,
unter Einbeziehung aller an der Entwicklung der Stadt Sinzig interessierten Kräfte gemeinsam das wirtschaftliche und soziale Wohl der Bevölkerung zu fördern, die Attraktivität der Stadt Sinzig als Wohn-, Beschäftigungs- und Einkaufs- und Tourismusort zu erhalten und zu stärken, sowie die Identifikation der Bürger mit ihrer Stadt zu steigern. Dieses Ziel soll insbesondere erreicht werden durch vernetzte Kommunikation, sowie durch projektbezogene Maßnahmen zur:

a) Förderung des Tourismus, der Gastronomie, des Handels sowie des Handwerks und Dienstleistungssektors
b) Förderung eines einheitlichen positiven Erscheinungsbildes der Stadt Sinzig, sowie einer abgestimmten Aussendarstellung, um den Bekanntheitsgrad der Stadt Sinzig zu steigern
c) Pflege und Kontakt zu anderen örtlichen Vereinen, Vereinigungen sowie Unternehmen in der Stadt Sinzig und seiner Stadtteile
d) Kontakt und Zusammenarbeit mit überregionalen Institutionen, so z. B. Der IHK, HWK, Tourismusorganisationen und benachbarten Gewerbevereinen

2. Der Satzungszweck wird insbesondere verwirklicht durch
a. Entwicklung, Organisation und Begleitung von Projekten und Maßnahmen
b. Öffentlichkeitsarbeit

3. Der Verein ist selbstlos tätig; er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke.
Mittel des Vereins dürfen nur für satzungsgemäße Zwecke verwendet werden.
Es darf keine Person oder sonstige Institution durch Ausgaben, die dem Zweck des Vereins fremd sind oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütung besonders begünstigt werden.
4. Der Verein ist parteipolitisch und konfessionell neutral.

§ 3 Arbeitskreise
1. Die unter § 2 genannten Zwecke sollen insbesondere unter Einbindung von Arbeitskreisen erreicht werden
Als Arbeitskreise werden eingerichtet:
1.1. Stadtentwicklung
1.2. Tourismus
1.3. Handel
1.4. Handwerk & Dienstleistung
1.5. Gastronomie
1.6. Eventmarketing/ Stadtfest
Der Vorstand kann die Aufgabenbereiche der einzelnen Arbeitskreise ändern oder erweitern bzw. neue Arbeitskreise einrichten.
2. In den Arbeitskreisen können auch Nichtmitglieder mitarbeiten.
Der Vorstand erstellt eine Richtlinie zur Führung der Arbeitskreise. Alle Tätigkeiten der Arbeitskreise werden vom Vorstand koordiniert und mit entsprechenden Beschlüssen umgesetzt. Die Öffentlichkeitsarbeit aus den Arbeitskreisen erfolgt ausschließlich mit Genehmigung des Vorstandes oder durch den Vorstand selbst.

§ 4 Erwerb der Mitgliedschaft
1. Mitglieder des Vereins können natürliche Personen, juristische Personen des öffentlichen oder privaten Rechts, Gesellschaften des Privat- und Handelsrechts, Behörden, Vereine und sonstige Vereinigungen werden.
2. Voraussetzung für den Erwerb der Mitgliedschaft ist ein schriftlicher Aufnahmeantrag, der an den Vorstand des Vereins gerichtet ist.
3. Der Vorstand entscheidet über den Aufnahmeantrag nach freiem Ermessen. Die Entscheidung ist dem Antragsteller schriftlich oder mittels elektronischer Post zuzustellen.
4. Bei einer Ablehnung des Aufnahmeantrags bedarf es keiner Begründung. Der Beschluss des Vorstandes ist unanfechtbar. Ein erneuter Aufnahmeantrag ist erst nach Ablauf von 12 Monaten möglich.

 § 5 Beiträge
1. Die Mitgliedsbeiträge werden nach einer, auf Vorschlag des Vorstandes, von der Mitgliederversammlung beschlossenen Beitragsordnung erhoben. Beschließt die Mitgliederversammlung keine Änderung, so gilt die Beitragssatzung auch für das jeweilige folgende Geschäftsjahr.
2. Die Zahlung der Beiträge erfolgt entsprechend der Beitragsordnung

§ 6 Vereinsorgane
Organe des Vereins sind:
a) die Mitgliederversammlung
b) der Vorstand

§ 7 Mitgliederversammlung
1. Einmal jährlich findet eine ordentliche Mitgliederversammlung als
Jahreshauptversammlung statt.
2. Mitgliederversammlungen sind vom Vorsitzenden oder dessen Stellvertreter
einzuberufen.
3. Außerordentliche Mitgliederversammlungen können einberufen werden, wenn mindestens
1/3 der Vorstandsmitglieder oder 1/3 der Mitglieder des Vereins dies schriftlich verlangen.
4. Die Einladungen zur Mitgliederversammlung können schriftlich oder mit elektronischer Post  unter Angabe der von dem Vorstand festgesetzten Tagesordnung mit einer Frist von zwei Wochen ergehen, oder über das amtliche Bekanntmachungsorgan der Stadt Sinzig veröffentlicht werden. Für die Fristeinhaltung ist das Datum der Absendung maßgebend, bzw. der Zeitpunkt der Veröffentlichung im amtlichen Bekanntmachungsorgan der Stadt Sinzig.
Das Einladungsschreiben gilt als zugegangen, wenn es an die letzte, vom Mitglied dem Verein schriftlich bekannt gegebene Adresse (Postanschrift oder Mailadresse) gerichtet ist.

§ 8 Zuständigkeit und Beschlussfassung der Mitgliederversammlung
1. Der Mitgliederversammlung sind folgende Aufgaben vorbehalten
a. Entgegennahme und Genehmigung des schriftlichen Geschäftsberichtes des
Vorstandes
b. Entgegennahme des Kassenberichtes und des Berichts der Kassenprüfer
c. Entlastung des Vorstandes und der Geschäftsführung
d. Bestellung und Abberufung der Mitglieder des Vorstandes
e. Bestellung der Kassenprüfer
f. Beschlussfassung über Änderungen der Satzung und die freiwillige Auflösung des
Vereins
g. Genehmigung der Beitragsordnung
2. Jede ordnungs- und satzungsgemäß einberufene Mitgliederversammlung ist unabhängig
von der Zahl der anwesenden Mitglieder beschlussfähig.
3. Die Mitgliederversammlung wird durch den 1. Vorsitzenden, dessen Stellvertreter oder ein
anderes Vorstandsmitglied geleitet. Ist kein Vorstandsmitglied anwesend, wird ein
Versammlungsleiter aus den Reihen der anwesenden stimmberechtigten Mitglieder
bestimmt.
4. Jedes Mitglied hat eine Stimme. Die juristischen Personen des privaten und des
öffentlichen Rechts sowie die übrigen Vereine nehmen dabei durch ihre gesetzlichen
Vertreter bzw. von diesen bevollmächtigten natürlichen Personen teil. Beschlüsse der
Mitgliederversammlung werden mit der einfachen Mehrheit der abgegebenen Stimmen
gefasst, soweit nicht Gesetz oder Satzung eine größere Mehrheit vorsehen. Eine
Stimmenübertragung ist nicht zulässig. Stimmengleichheit gilt als Ablehnung. Ungültige
Stimmen bzw. Stimmenthaltungen werden nicht mitgezählt.
5. Die Abstimmung erfolgt per Handzeichen. Eine schriftliche Abstimmung wird nur dann
durchgeführt, wenn 1/3 der bei der Abstimmung anwesenden stimmberechtigten
Mitglieder dies beantragt.
6. Über jede Mitgliederversammlung ist ein aufzubewahrendes Protokoll zu erstellen, in dem
Zeit und Ort sowie Teilnehmer, Tagesordnungspunkte, Anträge und Beschlüsse
aufzunehmen sind. Das Protokoll ist von dem die Versammlung leitenden Vorsitzenden
und dem Schriftführer oder einem weiteren Vorstandsmitglied zu unterzeichnen.

§ 9 Vorstand
1. Der Vorstand im Sinne des § 26 BGB besteht aus Vereinsmitgliedern, und zwar
a. dem/der 1. Vorsitzenden,
b. dem/der 2. Vorsitzenden als dessen/deren Stellvertreter/in
c. dem/der Schriftführer/in
d) dem/der Schatzmeister/in
e) bis zu 5 Beisitzer

2. Zum erweiterten Vorstand gehören neben dem Vorstand im Sinne des § 26 BGB die
Sprecher/Sprecherinnen der Arbeitskreise und des Beirates.
3. Die Mitglieder des Vorstandes sollen nach Möglichkeit verschiedenen Interessengruppen angehören.
4. Der Vorstand nach Absatz (1) wird von der Mitgliederversammlung auf die Dauer von drei Jahren gewählt. Eine Wiederwahl ist möglich. Er bleibt bis zur Neuwahl des Vorstandes bzw. der entsprechenden Vorstandsmitglieder im Amt.
5. Scheidet ein Mitglied des erweiterten Vorstands vorzeitig aus, so erhält der erweiterte Vorstand das Recht, an seiner Stelle ein anderes wählbares Mitglied bis zur nächstenMitgliederversammlung zu berufen. Wird dort ein neues Vorstandsmitglied gewählt,
erstreckt sich die Vorstandsperiode nur bis zum nächsten Wahltermin für den Gesamtvorstand.
6. Gesetzliche Vertreter im Sinne des § 26 BGB sind der/die Vorsitzende und der/die 2.
Vorsitzende.
7. Der Vorstand kann sich für die laufende Wahlzeit eine Geschäftsordnung geben, die mit einfacher Mehrheit der Stimmen des gewählten Vorstandes aus Absatz (1) beschlossen werden kann. Mit der regulären Neuwahl des Vorstandes verliert die Geschäftsordnung ihre Gültigkeit. Der neugewählte Vorstand kann diese in gleicher oder veränderter Form mittels einfachem Mehrheitsbeschluss wieder in Kraft setzen.

§ 10 Aufgabenbereich des Vorstandes
Dem Vorstand obliegt die Leitung des Vereins. Er ist für alle Aufgaben zuständig, die nicht durch die Satzung einem anderen Vereinsorgan zugewiesen sind. In seinen Wirkungsbereich fallen insbesondere folgende Angelegenheiten:
1. Aufstellung eines langfristigen Konzeptes zur Erreichung der Vereinsziele
2. Einrichtung von Arbeitskreisen und Koordination der Arbeit dieser Gremien
3. Koordination der Öffentlichkeitsarbeit
4. Ermittlung des Jahresbudgets
5. Abfassung des Geschäftsberichts
6. Vorbereitung der Mitgliederversammlung
7. Einberufung und Leitung der Mitgliederversammlung
8. Ordnungsgemäße Verwaltung und Verwendung des Vereinsvermögens
9. Vergabe von administrativen und sonstigen Aufträgen
10.Entscheidung über die Einstellung von Aushilfen, etc.

§ 11 Beschlussfassung des Vorstandes
1. Der Vorstand ist beschlussfähig, wenn alle Mitglieder eingeladen und mindestens der/die 1. Vorsitzende oder der/die 2. Vorsitzende und zwei weitere Mitglieder des Vorstandes im Sinne des § 9 Abs. (1) dieser Satzung anwesend sind. Die Einladung durch den/die 1. Vorsitzende(n) oder bei dessen Verhinderung durch den/die 2. Vorsitzende(n) kann schriftlich, elektronisch oder telefonisch erfolgen. Die Einladung ist mit einer Tagesordnung zu versehen. Die Einladungsfrist sollte eine Woche nicht unterschreiten.

2.Beschlüsse des Vorstandes werden mit einfacher Mehrheit der abgegebenen Stimmen gefasst, soweit nicht durch Gesetz oder diese Satzung eine andere Mehrheit vorgesehen ist; bei Stimmengleichheit ist der Antrag abgelehnt.
Sitzungen des Vorstandes werden von dem/der 1. Vorsitzenden geleitet, im Verhinderungsfall durch den/die 2. Vorsitzende.

3. Die Bestimmungen des § 8 Abs. 5 und 6 gelten entsprechend.

§ 12 Kassenführung
Die Vermögens- und Beitragsverwaltung, Buch- und Kassenverwaltung erfolgt entgeltlich
durch ein beauftragtes Buchhaltungsbüro gem. den aktuell gültigen fiskalischen
Vorgaben. Zur Jahreshauptversammlung wird ein von den Kassenprüfern
unterzeichneter Kassenbericht vorgelegt.

§ 13 Satzungsänderungen
1. Satzungsänderungen und Änderungen des Vereinszweckes können von der
Mitgliederversammlung mit mindestens 2/3 der anwesenden stimmberechtigten Mitglieder
beschlossen werden.
2. Satzungsänderungen, die auf Anregung des Finanzamtes oder des Registergerichtes zu
erfolgen haben, können vom Vorstand nach § 9 Abs. (1) dieser Satzung beschlossen werden. Sie sind auf der nächsten
Mitgliederversammlung bekannt zu geben.

§ 14 Beendigung der Mitgliedschaft
1. Die Mitgliedschaft endet durch Tod bzw. durch Auflösung der juristischen Person,
Ausschluss, Austritt aus dem Verein oder Streichung aus der Mitgliederliste.
2. Der Austritt erfolgt durch schriftliche Erklärung gegenüber dem Vorstand im Sinne des
§ 26 BGB. Der Austritt kann nur zum Ende eines Geschäftsjahres erklärt werden, wobei
eine Kündigungsfrist von drei Monaten einzuhalten ist.
3. Wenn ein Mitglied schuldhaft in grober Weise die Interessen des Vereins verletzt, kann es
durch Beschluss des Vorstands aus dem Verein ausgeschlossen werden. Eine
Streichung aus der Mitgliederliste durch den Vorstand ist zulässig, wenn das Mitglied trotz
zweimaliger schriftlicher Mahnung mit der Zahlung von Mitgliedsbeiträgen in Rückstand
ist.
§ 15 Auflösung des Vereins
1. Ein Beschluss zur Auflösung des Vereines kann nur in einer zu diesem Zweck besonders einberufenen Mitgliederversammlung gefasst werden. Der Beschluss über die Auflösung bedarf einer Mehrheit von 2/3 der erschienenen Mitglieder.
2. Im Falle der Auflösung des Vereins sind die im Amt befindlichen Vorstandsmitglieder
i.S.d. § 26 BGB die Liquidatoren.
3. Bei der Auflösung und der Aufhebung des Vereins oder bei Wegfall seines bisherigen
Zweckes fällt das Vereinsvermögen an die Stadt Sinzig bzw. an eine andere
Organisation, die es ausschließlich und unmittelbar zu Zwecken im Sinne des § 2 dieser
Satzung zu verwenden hat. Über den Empfänger entscheidet die Mitgliederversammlung.
Dies gilt nicht für den Fall, dass der Verein in eine Stadtmarketing-GmbH umgewandelt
wird.

§ 16 Inkrafttreten
Die Satzung tritt mit einstimmiger Annahme durch die Mitgliederversammlung vom 21.01.2019
in Kraft.
Sinzig, den 21.01.2019

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