Presseinfo
Innovative Handwerker-Kooperation ist in Sinzig an den Start gegangen
Sinzig.
Um dem Kunden mehr „Leistungen aus einer Hand“ anzubieten, kooperieren
jetzt sechs Handwerksbetriebe aus Sinzig. Künftig werden Heizung &
Sanitär Seifer, Maler Lenzen, Schreiner Janssen, Sascha Nelles
Bedachungen, Schwerter Elektrotechnik und Schwerter Konzepte ihr
Leistungsspektrum unter der Marke „WIR - Sinziger Handwerk“ anbieten.
Ziel des neuen Netzwerkes ist es, angesichts des großen Potenzials in
dem Bereich Gebäudemodernisierung neue Geschäftsfelder für das Handwerk
zu gewinnen, so der Marketingexperte Reiner Friedsam. Kooperationen im
Handwerk seien notwendig, um vor allem im Wachstumssegment „Energetische
Gebäudemodernisierung“ bestehende Potenziale besser zu erschließen,
erläutert Guido Lenzen. Nach Angaben des Malermeisters sind insbesondere
auf dem Gebiet der energetischen Modernisierung erhebliche Potenziale
vorhanden und noch weitgehend ungenutzt. Allein im unteren Ahrkreis gebe
es derzeit über 10.000 Häuser, die älter als
30 Jahre und deren private Hauseigentümer über 50 Jahre alt seien.
Wer heute ein Haus baue oder renoviere, wolle möglichst „nur einen
Partner, um die unterschiedlichen Arbeitsabläufe zu managen und zu
modernisieren“. Hierauf habe sich der moderne Handwerksunternehmer
einzustellen und sein „bisher mehr produktorientiertes Angebot“ um
kundenorientierte Serviceleistungen zu ergänzen. Der Kunde erwartet
führte Friedsam fort, ein komplettes Angebot, das der Handwerksbetrieb
„über das Einzelgewerk hinaus“ unterbreitet.
Alle im neuen Netzwerk
vertretenen Firmen sind Meisterbetriebe mit fundierten Fachkenntnissen,
berichtete Lenzen, dessen Malerbetrieb seit Jahren insbesondere im
Bereich Fassadendämmung in der gesamten Region tätig ist.
Dachdeckermeister Sascha Nelles bestätigt diese Entwicklung im
Dachbereich. Auch hier nehme das Thema Wärmedämmung einen immer größeren
Stellenwert ein. Ebenso besteht bei dem Thema Regenerative Energien für
ältere Gebäude eine erhebliche Nachfrage weis Sascha Bertram vom
Heizungs- und Sanitärbetrieb Seifer zu berichten. Ob Solarwärme,
Wärmepumpen oder auch Pelletsheizungen, in Zeiten ständig steigernder
Energiepreise erwarten die Kunden Kosten sparende und umweltschonende
Alternativen, deren Realisierung oftmals auch mehrere Handwerker
erfordern.
„Schon seit längerem arbeiten wir mit den anderen Handwerksbetrieben zusammen und wickeln mit Erfolg gemeinsame Projekte ab“, berichtet Christoph Schwerter, Inhaber von Elektrotechnik Schwerter, der zusammen mit seinem Bruder Andreas und einem innovativen Marketing seit zwei Jahren bundesweit die Planung und Realisierung von Photovoltaikanlagen durchführt.
Und auch Andreas Janssen, dessen Schreinerbetrieb eine lange Familientradition aufweist, und der insbesondere Fenster und Haustüren unter energetischen Gesichtspunkten anfertigt, ist vom Erfolg der Zusammenarbeit überzeugt. „Wir werden gut zusammenarbeiten und dabei unsere Identität bewahren“, so Janssen. Erstmals gesprochen wurde über die Kooperation bereits im Frühjahr 2009, ergänzte Andreas Schwerter, dessen Schwerpunkt im Bereich innovativer Wohnkonzepte liegt. Konkret wurden die Ideen dann zu Beginn diesen Jahres mit der Realisierung eines Präsentationsraumes am Markt in Sinzig, der in Kürze eröffnet wird. Die sechs Betriebe wollen nicht ausschließen, dass in Zukunft weitere Partner der Verbundgruppe beitreten. Dabei gehe jedoch immer „Qualität vor Quantität“, so Guido Lenzen. Vorrangiges Ziel sei es, zunächst die Erfahrungen und Synergieeffekte aus den bisherigen Aufträgen im Sinne der Kunden für die Kooperation Sinziger Handwerk auszubauen. Unterstützt werden die Handwerksmeister dabei von der Kommunikationsagentur Friedsam, dessen Inhaber Reiner Friedsam sich auch in seiner Funktion als Vorsitzender der Aktivgemeinschaft – WIR SIND SINZIG über diese Entwicklung unter dem Dach der Interessengemeinschaft freut. „Diese Zusammenarbeit bietet vielfältige Chancen sowohl für die Beteiligten Unternehmen, die Kunden wie auch für unsere Stadt“ ist er sich sicher. Denn WIR SIND SINZIG etabliert sich nach und nach immer mehr zu einer positiven Marke.













