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Aktivgemeinschaft „Wir sind Sinzig“ wünscht sich Unterstützung

Aktivgemeinschaft „Wir sind Sinzig“ wünscht sich Unterstützung

Gutscheinsystem soll die Wirtschaft in der Barbarossastadt nachhaltig beleben

Die Stadt soll sich an den Anlaufkosten von 14.000 Euro zur Hälfte beteiligen – Vorsitzender Reiner Friedsam stellte dem Gremium das Projekt vor

Sinzig. Mit einem neuartigen, nicht unternehmensgebundenen Gutscheinsystem möchte die Sinziger Aktivgemeinschaft „Wir sind Sinzig“ die Wirtschaft in der Barbarossastadt nachhaltig beleben und das Abfließen weiterer Kaufkraft verhindern. Das erläuterte der Vorsitzende Reiner Friedsam dem Stadtrat in seiner jüngsten Sitzung. Die Anlaufkosten von 14.000 Euro sollen sich Gewerbeverein und Stadt teilen, hofft Friedsam auf Zuschuss aus dem Stadtsäckel. Der Haupt- und Finanzausschuss soll in seiner nächsten Sitzung darüber beraten.

„Zauberhafte Dinge gehen in Sinzig ab“, schmunzelte Friedsam und wies auf die zahlreichen Aktivitäten hin, die der Gewerbeverein, gemeinsam mit dem Stadtmarketing anbietet. Schließlich sei der Handel ein Schlüsselfaktor für lebendige Innenstädte und Ortszentren, die wiederum das Image der Kommune über die Stadtgrenzen hinaus prägten und ein wesentlicher Standortfaktor im Wettbewerb um Einwohner, Kaufkraft und Arbeitsplätze sei. Mit einem stadtbezogene Gutscheinsystem, das bei vielen Akzeptanzstellen in der Stadt und in den Stadtteilen eingelöst werden kann, könne man die Attraktivität von Sinzig sowie die Identifikation der Einwohner mit ihrer Stadt steigern, war er überzeugt.

Barbarossamärkchen waren erfolgreich

Friedsam erinnerte daran, dass es bereits in den Jahren 2005 bis 2009 ein Rabattmarkensystem in Sinzig gegeben habe mit dem schönen Namen „Barbarossamärkchen“. An über 40 Akzeptanzstellen seien in den ersten beiden Jahren immerhin eine Million Euro Umsatz generiert worden. Ein Drittel aller Kunden sei dabei erfreulicherweise von außerhalb gekommen. Allerdings sei der Handlingaufwand bei der Ausgabe, Abrechnung und Verbuchung im Geschäftsalltag nicht praktikabel gewesen, weshalb das Rabattmarkensystem nach fünf Jahren eingestellt worden sei.

Das neue Konzept zeichne sich durch ein einfach handhabbares System aus, das keine zusätzlichen Einrichtungen für die Akzeptanzstellen oder aufwendige Nummernlisten erfordere. Damit sei es auch für kleinere Betriebe durchaus praktikabel. Die Gutscheine sollen im Scheckkartenformat aufgelegt werden, um von den Nutzern einfach und jederzeit in der Geldbörse mitgeführt werden zu können. Solche Gutscheine in Scheckkartenform, hätten mit bereits fest aufgedruckten Geldbeträgen von 10,15, 25 oder 50 Euro eine hohe Akzeptanz bei allen Altersgruppen, habe man im Gespräch mit anderen Kommunen erfahren, die diese bereits nutzten. Die Gutscheine sollen aus Plastik hergestellt werden und in hohem Maße fälschungssicher sein, zudem auch mehrfach genutzt werden können.

Markante Bildmotive aus Sinzig nutzen

Zur Verstärkung der Imagewerbung und für eine ansprechende Außendarstellung sollen für Gutscheine unterschiedliche markante Bildmotive aus Sinzig genutzt werden. Um die Wertigkeit als Geschenk zu unterstreichen, sollen die Sinziger Gutscheine auch in einer Klappkarte angeboten werden, und sogar eine Sammler-Edition mit allen Gutscheinkarten kann man sich vorstellen. Erhältlich sein sollen die Geschenkgutscheine bei ausgewiesenen Verkaufsstellen, wie etwa der Touristinfo, der Kreissparkasse, der Aktivgemeinschaft sowie weiteren ausgewählten Unternehmen. Parallel sei der Verkauf über ein Onlineshop-System seitens der Aktivgemeinschaft geplant.

Für die Einführung des Gutscheinsystems einschließlich der Herstellung der Karten sowie der Einrichtung eines Onlineshops rechnet man mit Kosten von etwa 14.000 Euro. Die Hälfte davon werde die Aktivgemeinschaft aus ihrem eigenen Budget bestreiten, wobei Friedsam betonte, dass auch Nichtmitglieder daran teilnehmen dürften. Die restlichen 7000 Euro solle die Stadt zuschießen, wünschte er sich von den Ratsmitgliedern. Und er machte klar: „Die Geschäftsleute wollen am liebsten morgen schon damit anfangen – schließlich steht das Weihnachtsgeschäft vor der Tür.“