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Aktivgemeinschaft übernimmt Initiative für freies WLAN in Sinzig

Aktivgemeinschaft übernimmt Initiative für freies WLAN in Sinzig

In Sinzig wird es zunehmend möglich, ohne Registrierung online zu gehen. Beim Bummel durch die Innenstadt, während des Einkaufs oder im Café, entspannt Mails checken und noch schnell aktuelle News erfahren, ganz bequem per Smartphone. „Insbesondere jüngere Kunden und Besucher setzen freies WLAN heutzutage zunehmend als selbstverständlich am Aufenthaltsort voraus“ so Reiner Friedsam, Vorsitzender der Aktivgemeinschaft. „Zu einer attraktiven Stadt gehört auch, dass wir uns auf das zeitgemäße Kommunikationsverhalten der Kunden, Besucher sowie Bürgerinnen und Bürger einlassen. Mit dem freien WLAN schaffen wir einen weiteren Anreiz für mehr Aufenthaltsqualität in Sinzig“, unterstreicht Friedsam.

Auftakt für Freifunk beim Aktivtisch

Daher fand auch die Auftaktpräsentation mit Michael Lambert zum Thema WLAN und Freifunk im Rahmen eines Aktivtisches gleich Interesse seitens der Gewerbetreibenden. Den Ausschlag gab die Information von Ullrich Hentschel, IT-Systembetreuer, das im Rathaus bereits Freifunk zur Verfügung gestellt wird. Seitdem wurde die Umsetzung vom AG Vorsitzenden Friedsam pragmatisch vorangebracht. In enger Zusammenarbeit mit Maike Gausmann-Vollrath vom Stadtmarketing, dem IT-Support der Stadtverwaltung und Michael Lambert, werden fortlaufend weitere Freifunk-Hotspots von den Gewerbetreibenden in der Sinziger Innenstadt eingerichtet und zur kostenfreien Nutzung bereitgestellt.

„Mit Freifunk bietet sich die Möglichkeit den eigenen Internetanschluss ohne Risiko zur Verfügung zu stellen“, erläutert Friedsam. „Ob den Gästen im Lokal, im Geschäft oder beispielsweise auch auf den Straßen und Plätzen der Sinziger Innenstadt, lässt sich mit Freifunk unkompliziert und sicher teilen“.  Da Freifunk vom eigenen Heimnetz getrennt ist, bleiben dabei die Daten im Unternehmensnetz unberührt. Der Vorsitzende ist sich sicher, dass weitere Händler und Gastronomiebetriebe zum Ausbau des Angebotes beitragen werden. Denn neben einem preiswerten Router fallen jährlich lediglich ein paar Euro Stromverbrauchskosten an. „Je mehr Reichweite wir in Sinzig mit dem Netz erzielen, um so besser ist es für uns alle“.

Interessenten können sich gerne beim Vorsitzenden der Aktivgemeinschaft melden.

Freifunk - kiostenloses WLAN in Sinzig

WAS IST FREIFUNK?

Freifunk eröffnet jedem, der sich in der Nähe eines Freifunk-WLAN-Netzwerks befindet, einen kostenfreien Zugang zum Netzwerk. Die Freifunk-Initiative ist gemeinnützig und wird von ehrenamtlichen Helfern in Eigenregie aufgebaut und gewartet.

Freifunk ist ein Projekt, das ein lokales Datennetz auf Basis von WLAN-Routern auf baut. Dieses Netz soll eine freie Kommunikation innerhalb der Region und, mithilfe von Peerings zu anderen Freifunk-Communitys, auch überregional ermöglichen. Um dies zu erreichen, werden Freifunkknoten (das sind die Router mit den Antennen), von Freiwilligen an vielen Orten in betrieben. Jedes WLAN-fähige Gerät, beispielsweise ein Handy oder Notebook, kann sich in der Nähe eines solchen Knotens mit dem Netz verbinden und darüber mit anderen Teilnehmern kommunizieren. Auch ein Zugang ins Internet steht meistens zur Verfügung.

Um Teil des Netzwerks zu werden, ist lediglich ein spezieller WLAN-Router an  einem geeigneten Ort auf zu stellen. Außerdem ist es möglich das eigene Internet mit  anderen zu teilen, indem es um einen freifunkfähigen WLAN-Router erweitert wird. Gibt es genug Freifunkrouter in der Nähe, entsteht automatisch ein sogenanntes Mesh-Netzwerk in dem alle Router selbstständig miteinander verbunden sind.

Was ist Störerhaftung?

Der Bundesgerichtshof hat dazu im Juli 2018 eine gesetzliche Neuregelung von 2017 zur Abschaffung der sogenannten Störerhaftung in den wesentlichen Punkten bestätigt. Internetnutzer, die ihr Wlan für die Allgemeinheit öffnen, können künftig nicht mehr auf Unterlassung verklagt werden, wenn jemand ihren Anschluss für illegale Uploads missbraucht. Der BGH bestätigte damit eine  Vor dem Hintergrund des neuen Telemediengesetzes (TMG) prüfte das Gericht einen Fall, in dem ein Computerspiel illegal im Netz verbreitet worden war. (Az.: I ZR 64/17).Wer haftet, wenn Nutzer öffentlicher Wlan-Hotspots über das Internet Gesetze verletzen? Wenn sie zum Beispiel illegal Filme hochladen, an denen ein Unternehmen die Rechte besitzt? Durch die Störerhaftung konnte der Betreiber des Hotspots mitverantwortlich und haftbar gemacht werden – auch wenn er beteuerte, selbst gar keine Filme verbreitet zu haben. Ein so genannter Störer hat laut Bundesgerichtshof zwar nicht die Tat begangen, sie aber ermöglicht. Und wer ein öffentliches Netzwerk bereitstellt, konnte bisher als Störer gelten.

STRUKTUR

Über die gesamte Bundesrepublik hinweg gibt es mittlerweile eine Vielzahl von Vereinen, die Freifunknetze aktiv entwickeln, verbreiten und betreiben. Der Freifunk ist dezentral, vielfältig und in stetigem Wandel, es ist daher schwierig hier eine aktuelle Struktur vorzustellen.

Der Freifunk Rheinland e.V. hat bereits eine Vielzahl von Communities in ihrer Entstehung gefördert, sei es durch die Ermöglichung von Projekten oder durch die Bereitstellung eines experimentellen Backbones an den sich Communities anschließen und Internetdienste in ihre Netze integrieren können. Viele der Communities die im Freifunk Rheinland e.V. entstanden sind, sind mittlerweile auch mit eigenen Vereinsstrukturen ausgestattet.

Wer mehr über die verschiedenen Communities erfahren möchte, kann sich auf der Freifunk Karte oder einer grafisch aufbereiteten Variante ein Bild über die Ausdehnung machen.