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12.000 LEDs erleuchten den Baum am Sinziger Kreisel

12.000 LEDs erleuchten den Baum am Sinziger Kreisel

Rund 12.000 LED-Lichter verwandeln den Baum am Sinziger Kreisel in eine prächtige Naturskulptur. Foto: Reiner Friedsam

Illuminierte Naturskulptur

SINZIG. Stunde um Stunde wickeln Dave Kürbis und sein Kollege Gregor Welsch die Lichterketten um Äste: Insgesamt rund 12.000 LEDs sollen den Baum in der Mitte des Kreisels in eine illuminierte Naturskulptur verwandeln und zum Besuch der Barbarossastadt einladen.

Die Montage der neuen Beleuchtung für die Advents- und Weihnachtszeit in Sinzig hat begonnen. Mit zwei Hubsteigern ist die ausführende Fachfirma zum Sinziger Kreisel angerückt, um bei Temperaturen nahe dem Gefrierpunkt die energiesparende Baumbeleuchtung zu montieren. Insgesamt rund 12.000 LEDs sollen den Baum in der Mitte des Kreisels in eine illuminierte Naturskulptur verwandeln und zum Besuch der Barbarossastadt einladen.

Notwendig wurde die Nachtarbeit nach Angaben des Gewerbe- und Touristikvereins „Wir sind Sinzig“ unter anderem wegen der Baustelle für den Kreisel an der Linde. Weil dadurch ein Großteil des Autoverkehrs über den Kreisel am Kreuz umgeleitet werde, seien die Arbeiten in Absprache mit dem Ordnungsamt in die Nachtstunden verlegt worden, sodass auch Bus- und Lkw-Verkehr nicht beeinträchtigt wurden.

Stunde um Stunde wickelten Dave Kürbis und sein Kollege Gregor Welsch die Lichterketten um die Äste. „Wir haben Glück, dass der Baum bereits weitgehend sein Laub abgeworfen hat“ erläuterte Kürbis dem Vorsitzenden der Aktivgemeinschaft Reiner Friedsam, der die Arbeiten verfolgte und dabei die Sicherung für den fließenden Autoverkehr im Auge hatte. „Das Besondere an diesen LED-Ketten ist, dass sie mittels speziell integrierter Schlaufen über die Jahre „mitwachsen“, erläuterte Friedsam.

Dies hatte der Baumwart der Stadt Sinzig als Auflage für die neue Baumillumination gemacht, um ein Abschnüren der Äste im Laufe der Zeit zu verhindern. Bemerkenswert sei bei dieser Illumination auch der deutlich geringere Energieverbrauch gegenüber der alten Beleuchtung. „Trotz der enormen Zahl an Lichtern benötigt die gesamte Installation nicht mehr Strom wie eine haushaltsübliche Kaffeemaschine“, sagte Friedsam. Ein Aspekt der insbesondere auch den Klimaschutzzielen der Stadt Sinzig entspreche. Dies war im Vorfeld eines der Hauptkriterien, unter denen Maike Gausmann-Vollrath, verantwortlich für das Stadtmarketing, das neue Illuminationskonzept für die Stadt entwickelt hatte.

Der illuminierte Baum hat schon am ersten Abend viele interessierte Blicke auf sich gezogen. Bürgermeister Andreas Geron, auf dem Rückweg von einer Theateraufführung aus Westum, war bereits vom Zwischenstand sehr angetan. Auch Ortsvorsteher Gunter Windheuser sah sich zu vorgerückter Stunde noch den Fortschritt der Arbeiten an. „Das wird eine Augenweide und Besuchermagnet für Sinzig“, sind Windheuser und Friedsam sicher. Die Fertigstellung erfolgt kommendes Wochenende. Offiziell wird der Baum dann zusammen mit weiteren Illuminationen in der Innenstadt als Sinziger „Sternenzauber“ ab Freitag, 30. November, erstrahlen.